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Woher kommt das?

Diese Form der Zehenfehlbildung ist sehr häufig.
Hammer- und / oder Krallenzehen sind selten angeboren.
Insgesamt entwickeln sich Krallenzehen häufiger als Hammerzehen: Meist vergesellschaftet mit Hallux valgus und Senkspreizfüßen.

Jahrelanger Gebrauch von zu engem Schuhwerk führt zur Ausbildung von Hammer- und / oder Krallenzehen, sowie als Begleiterscheinung von Spreiz-, Platt- und Knickfüßen. Schmerzhafte Druckpunkte am ganzen Fuß und Hühneraugen sind charakteristisch für diese Art der Zehenverkrümmung.

Mögliche weitere Ursachen:

- Spastische Lähmung (vor allem beim Hohlfuß)bei Nervenverletzungen des Unterschenkels und des Fußes, aber auch bei Nervenläsionen bei Bandscheibenschäden.
- entzündliche Erkrankungen des Fußes (chronische Polyarthritis),
- Narbenkontrakturen (Verhärtung von Narbengewebe nach Unfällen),
- Gewebeveränderungen nach einem Unfall (Sudeck`sche Dystrophie).


Wie merke ich das?


Es zeigen sich richtige Druckstellen über den streckseitigen Mittelgelenken. Hühneraugen und Schwielen kommen dadurch zustande, daß die Zehen in der Höhe im Schuh mehr Platz beanspruchen.
Auch finden sich schmerzhafte Druckstellen mit sogenannten Clavi (Hornhautbildung) an den beugeseitigen Endgliedspitzen.

 
Hornhautschwiele an der 3. Zehe

Im Laufe der Jahre beginnt die Fußdeformität zuzunehmen, die Schmerzen können stärker werden und In schweren Fällen kann es dazu kommen, daß ein Zehengelenk herausrutscht (Luxation) und sich somit die Beschwerden verstärken.
Eine Röntgenaufnahme sichert diagnostisch die Fehlstellung der Zehen insbesondere bei bestehender Zehenluxation. Auch lassen sich im Röntgenbild arthrotische Gelenkveränderungen nachweisen.


Wie wird dies behandelt?

In der konservativen Therapie werden Nachtschienen, Zügelverbände und Einlagen verwendet, Zehengymnastik und die Entlastung der Druckstellen durch bequeme Schuhe und Polsterungsmaßnahmen schließen sich an.

Eine Behandlung von Schwielen und Hühneraugen ist sinnlos, da die Ursache nicht bekämpft wird.

Ziel der operativen Therapie ist die gezielte Korrektur der Zehen- fehlstellung und die Entlastung der Sehnenspannung, wobei ein Teil des Zehenknochens entfernt werden muß. Wichtig ist eine differenzierte Operationstechnik und präoperativ eine genaue Analyse der Fehlstellung, um die Bildung von Rezidive (Wiederholung der Erkrankung) zu vermeiden. Der Zeh wird mit einem Draht oder einem Pflasterverband für 2-4 Wochen wird in der physiologischen Stellung fixiert. Nach Entfernung des Drahtes kann der Fuß wieder voll belastet werden.

 
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